An St. Wendel kommt keiner vorbei …

Unser Ausflugstipp für den Juni

St. Wendel zum Stein ist eine urige Kapelle bei Dörzbach. Eingezwängt zwischen der Jagst und einem zehn Meter hohen Felsen. Der einzige Weg auf die andere Seite führt durch die Kirche hindurch.

  • Foto: Samuel Trick
  • Foto: Samuel Trick
  • Foto: Samuel Trick
  • Foto: Samuel Trick
  • Foto: Samuel Trick
  • Foto: Samuel Trick
  • Foto: Samuel Trick
  • Foto: Samuel Trick
  • Foto: Samuel Trick
  • Foto: Samuel Trick

Im Jahr 1936 wurde in dem Tuffsteinfelsen eine Grotte mit menschlichen Skeletten und Grabbeigaben aus der Zeit um 500 v. Chr. entdeckt. Damals waren die gut sichtbaren Höhlen im Fels bewohnt. Deutlich zu sehen sind auch die Spuren der erste Kapelle, die im 6. Jahrh. in den mächtigen Kapellenfelsen hineingebaut war. Die inzwischen dritte Kapelle an gleicher Stelle wurde zwischen 1511 und 1515 als Erfüllung eines Gelübdes im Auftrag Ursulas von Berlichingen erbaut. Sie ist dem Schutzheiligen der Hirten, St. Wendelin, geweiht. 2006 wurde die Kapelle in die „Pfade der Stille“ an der Jagst integriert. Auch vom Kocher-Jagst-Radweg steigt mancher Radler für eine Rast die wenigen Meter zur Kapelle hinunter.

Infos und Anfahrt:

Die Kapelle ist jederzeit geöffnet und kann kostenlos besichtigt werden. Von Dörzbach kommend gibt es einen Parkplatz, von dem die Kapelle in wenigen Minuten zu erreichen ist.

Diesen Beitrag teilen