Liebe Gäste und Freunde,

der Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Auswirkungen machen uns Angst. Neulich meinte ein Geschäftsmann: „Die Welt ist aus den Fugen geraten.“ Ja, das stimmt. Aber gerade jetzt wollen wir es lernen, Jesus und seinem Wort zu vertrauen: „Jesus kam, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Da wurden die Jünger froh“ (Johannes 20,19-20). Der Auferstandene Jesus Christus kommt zu denen, die Angst haben. In seiner Nähe werden sie froh. Sein Friede zieht in ihre Herzen ein.

Unsere geflüchteten Gäste aus der Ukraine leben schon sieben Monate bei uns. Die knapp 50 Menschen mit Behinderungen mit ihren Betreuern sind uns sehr ans Herz gewachsen. Da wir jedoch von staatlicher Seite weit weniger als 20 % der Kosten erstattet bekommen, fehlen uns pro Monat ca. 90.000 Euro. Daueraufträge und Einzelspenden helfen uns sehr. Bitte unterstützen Sie unsere Ukraine-Hilfe!

Bitte beten Sie auch dafür, dass Gott Mitarbeiter beruft. Wir suchen engagierte Christen in mehreren Bereichen. Auf unserer Homepage gibt es detaillierte Infos.

Martin Scheuermann, Geschäftsführer

Rückblick Scouts-Lager

Nachdem wir das Lager pandemiebedingt bereits zwei Jahre in Folge abgesagt hatten, konnte nach über zwei Jahren Planung und Vorbereitung das erste Scouts-Lager des Stammes „Himmelsstürmer“ wirklich stattfinden. Bereits im Mai trafen sich alle Sippenleiter zu einem Trainingswochenende, um gemeinsam den Aufbau von Jurten und Kohten zu üben und die letzten Dinge für das Lager vorzubereiten. Wir vertieften unser praktisches Wissen über Knoten und lernten viel Neues von einem erfahrenen Pfadfinder.

Schließlich kam der große Morgen, an dem alle Sippenleiter auf einem Wanderparkplatz auf die Sipplinge warteten. Voller Vorfreude begann das Lager mit einer kleinen Wanderung durch Wiesen und Wälder zum Zeltplatz Oppenland in Gschwend. Danach mussten die neuen Jurten aufgebaut werden, damit die Wikinger-Scouts einen trockenen Schlafplatz für die Nacht hatten. Abgeschlossen wurden die Tage mit Singen am großen Lagerfeuer – ein bunter Mix zwischen christlichen Liedern und Pfadfinderhits. Jeden Morgen wurde die Scouts-Fahne im Wechsel von einer Sippe gehisst, während die anderen Sippen unser Scouts-Lied sangen. Man konnte den Sipplingen anmerken, welche Ehre es war, vor dem ganzen Stamm dieses Amt ausführen zu dürfen.

Eine Besonderheit des Scouts-Lagers waren sicher die Sippen-Bauten. Manche arbeiteten an Scouts-Stühlen, andere errichteten einen kompletten Zaun um ihre Jurte, wieder andere bauten Türen und Wäscheleinen. Das absolute Highlight war der acht Meter hohe Wachturm inkl. einer Wasserrutsche, der selbstständig von den Mitarbeitern und den Sippen des Stamms gebaut wurde.

  • Foto: Daniel Rauh

Thematisch beschäftigten sich die Scouts mit dem Wikinger Sven. Sven ist ein 15-jähriger Wikingerjunge,
der auf dem Weg ist, ein echter Wikingermann zu werden. Doch auf seiner ersten Seereise gerät er in ein Unwetter, um dann auf Umwegen Jesus Christus, Vergebung, Freundschaft und die Bibel kennenzulernen. Diese Geschichte wurde zum Thema von Sippengesprächen, Gebeten und Bibelarbeiten.

Das Lager war für uns als Stamm eine sehr gute und wichtige Zeit. Wir fanden uns kurz nach unserer Gründung 2019 in einer Pandemie wieder und konnten uns meist nur in den kleinen Sippen und nicht als gesamter Stamm treffen. So diente das Lager nicht nur dazu, dass wir noch intensivere Zeit in den Sippen haben konnten, sondern es ermöglichte auch ein Kennenlernen des gesamten Stammes.

Viele bleibende Erinnerungen nahmen die Kinder, aber auch die Mitarbeitenden mit nach Hause und freuen sich schon auf das Lager im nächsten Jahr.

Daniel Rauh
Stammesleiter Stamm Himmelsstürmer (Schönblick)

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