Liebe Api-Freunde,

vor zwölf Jahren konnten wir in Herrenberg ein kleines, unscheinbares und sehr sanierungsbedürftiges Fachwerkhaus erstehen. Nach etlichen Jahren war das „Häusle“ so gut hergerichtet, dass man die erste Übernachtung planen konnte. Das Dach war neu gedeckt, die Zimmer weitgehend gerichtet. Da überraschte uns mein Vater mit einer Idee: Die Herrenberger Stiftskirchenbauhütte, deren Baumeister er war, bietet bis heute handgetriebene Turmhähne und auch vergoldete Engel an. Und so kam er mit der Idee ums Eck, auf unser Dach einen großen und wetterfesten Trompetenengel zu installieren. So kam es, dass bis heute ein weithin sichtbarer Engel das Evangelium ins weite Gäu „bläst“.

Musikalische Engel

Der Trompetenengel hat seinen Ursprung in der Bibel. Er bläst nach Offenbarung 1,10 und Kapitel 8 das Wort Gottes wie mit einem Posaunenton in die vier Himmelsrichtungen hinaus. Tatsächlich dreht sich „unser“ Engel je nach Wind in alle Richtungen. Er posaunt nicht gegen, sondern mit dem Wind. Ein gutes Bild für unsere Zeit? In alle Richtungen ist Gottes Wort zu hören. Und wir sollen es in alle Richtungen erschallen lassen: „Seht doch: Ich bringe euch eine Freudenbotschaft. Im ganzen Volk wird große Freude herrschen. Denn heute ist in der Stadt Davids für euch der Retter geboren worden: Er ist Christus, der Herr!“

In alle Richtungen ist Gottes Wort zu hören. Und wir sollen es in alle Richtungen erschallen lassen: „Seht doch: Ich bringe euch eine Freudenbotschaft. Im ganzen Volk wird große Freude herrschen. Denn heute ist in der Stadt Davids für euch der Retter geboren worden: Er ist Christus, der Herr!“

Matthias Hanßmann

Engel fallen auf, und ihre Trompete ist nicht zu über hören. So ist es mit den Herolden Gottes. Ob als Adventsengel, Weihnachtsbote, Apokalypse-Engel oder persönliche Alltagsengel – sie sind weithin zu hören. Auch heute gibt es Menschen, die von Engelsbegegnungen erzählen. Könnt Ihr auch eine Geschichte erzählen? Bitte schreibt mir! Ich halte das für keine Spinnerei.

Euch allen, mitten in der Nacht der Welt, einen Engelchor Gottes! Singt mit, auf welchem Feld Ihr gerade auch immer Eure Herde beisammenzuhalten versucht: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.“


Euer

Foto: Claus Arnold

Matthias Hanßmann,
Vorsitzender der Apis

Diesen Beitrag teilen